Alte Cocktail Klassiker

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    Mix it Baby!

    Hier haben wir alle klassischen Cocktail-Rezepte aufgeführt und in alkoholfrei umgewandelt. Fallen dir noch mehr ein oder gibt es einen Cocktail, der unbedingt dabei sein muss? Dann schreib uns gerne an hallo@nullalkohol.de.

    Vor allem die alten klassischen Cocktails sind nicht umsonst so beliebt. Sind sie doch die perfekt ausbalancierte Mischung aus hochwertigen Spirituosen (alkoholfrei in unserem Fall), kombiniert mit Sirup, Bitter oder passendem Filler. Diese Getränke sind nicht nur köstlich, sondern auch elegant und stilvoll. Nicht umsonst ist das Mixen von guten Cocktails eine Kunst für sich.

    Hier kommen unsere Lieblinge, klassischer Cocktails

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    Wissenswertes über alte Cocktail-Klassiker

    Der Martini ist ein ikonischer Cocktail, der als eines der elegantesten und zeitlosesten Getränke der Welt gilt. Seine Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und ist eng mit der Entwicklung von Gin und Wermut verbunden.

    Bestimmt denkst du direkt an James Bond, der für seine Vorliebe für Martini bekannt ist, der geschüttelt und nicht gerührt wird. Aber auch Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Frank Sinatra, Humphrey Bogart oder Ernest Hemingway hatten eine Vorliebe für Martini und haben zu seiner Popularität beigetragen und dafür gesorgt, dass Eleganz, Stil und Raffinesse mit Martini in Verbindung gebracht werden. Nicht zu verwechseln mit der Marke Martini.

    Die Geschichte des Martinis

    Wer hat´s erfunden? In diesem Fall nicht die Schweizer, aber eine genau Dokumentation gibt es dennoch nicht. Ursprünglich wurde der Martini
    mit Gin und Wermut hergestellt, wobei das genaue Mischverhältnis und die Art der Garnierung im Laufe der Zeit variierten. Eine der frühesten bekannten Rezepte für den Martini stammt aus dem Jahr 1888 und wurde im "Stuart's Fancy Drinks and How to Mix Them" Buch veröffentlicht. Das Rezept empfiehlt eine Mischung aus 2:1 Gin und Wermut, was dem Martini seinen charakteristischen trockenen Geschmack verleiht.

    Im Laufe der Jahre wurde das klassische Martini Rezept immer wieder neu interpretiert, darunter der klassische "Dry Martini" (mit weniger Wermut), der "Dirty Martini" (mit etwas Olivenwasser) und der "Vodka Martini" (mit Wodka anstelle von Gin). Garniert mit Oliven oder einer Zitronenzeste.

    Es ranken sich viele Anekdoten rund um den Martini, so soll die US-amerikanische Schriftstellerin Dorothy Parker (1893-1967) einmal gesagt haben (frei übersetzt):  Ich liebe Martinis, doch sind zwei genug, bei drei liege ich unterm Tisch und bei vier unterm Gastgeber. Zum Glück ist unser Rezept alkoholfrei…

    Der Espresso Martini kann im Gegensatz zu unseren anderen alten Cocktail-Klassikern auf eine nicht so ganz lange Geschichte zurückblicken. Der Espresso Martini hat einen kräftigen Geschmack und eine cremige Textur. Er ist ein moderner Klassiker unter den Cocktails und wurde in den 1980er Jahren in London von dem bekannten Barkeeper Dick Bradsell erfunden.

    Der inzwischen leider verstorbene Londoner Bartender, Richard Arthur „Dick“ Bradsell galt als Gallionsfigur der Barszene und hat diese seit den 90er Jahren geprägt wie kein anderer. Obwohl er die Barwelt so sehr prägte, blieb er Zeit seines Lebens lieber im Hintergrund. Er war ebenfalls Erfinder des „Bramble“ oder des „Russian Spring Punch“, ohnehin gilt eine Cocktail-Karte in Fachkreisen erst dann als gelungen, wenn einer der Bradsell Klassiker darauf ist. So fand der von Bradsell geschaffene Espresso Martini seinen Weg in die Bars dieser Welt und gilt heute nicht umsonst als eine der beliebtesten und wichtigsten Cocktail-Kreationen.

    Wer oder was ist denn jetzt dieser Herr Negroni und woher hat der Cocktail seinen Namen? Die Geschichte des Negroni-Cocktails reicht bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück und ist eng mit dem Grafen Camillo Negroni aus Florenz verbunden. Die Geschichte besagt, dass der Cocktail um 1919 herum in der Bar Casoni in Florenz erfunden wurde, als der Graf Camillo Negroni einen Americano-Cocktail bestellte, aber darum bat, dass man ihm etwas stärkeres als Soda hinzufügt, um den Drink aufzupeppen.
    Der Barkeeper soll daraufhin den Americano anstelle mit Soda durch Gin ersetzt und mit einer Orangenzeste garniert haben, und so entstand der Negroni, ein kräftiger und aromatischer Cocktail, der nach dem Grafen benannt wurde. Der Cocktail verbreitete sich schnell in Italien und darüber hinaus und wurde zu einem Klassiker in der Welt der Mixgetränke.

    Der klassische Negroni besteht aus gleichen Teilen Gin, rotem Wermut und Bitter (meistens Campari). Er wird normalerweise mit einer Orangenzeste garniert und in einem Old-Fashioned-Glas mit Eis serviert. Der Negroni hat im Laufe der Jahre verschiedene Variationen und Interpretationen erfahren, aber die Grundzutaten und das charakteristische Gleichgewicht von süß, bitter und herb sind immer gleich geblieben.

    Welche Varianten des Negronis gibt es?

    Sbagliato: Hier wir Prosecco anstelle von Gin verwendet, was dem Cocktail eine leichte und sprudelnde Note verleiht. Entstanden ist diese Variante durch einen Fehler des Barkeepers Mirka Stocchetto der 1972 in seiner Mailänder Bar Basso Prosecco statt Gin verwendete.

    Americano: Der Ursprung des Negroni ist der Americano, heute eine klassische Variante des Negroni, die ohne Gin zubereitet wird. Stattdessen werden Campari, roter Wermut und Soda verwendet, was zu einem leichteren und weniger alkoholischen Cocktail führt.

    Negroni Bianco: Diese Variante des Negroni verwendet weißen anstelle von rotem Wermut, was dem Cocktail eine hellere und frischere Note verleiht.

    Mezcal Negroni: In dieser Version wird der Gin durch Mezcal ersetzt, was dem Cocktail eine rauchige und erdige Note verleiht, die gut mit dem süßen Wermut und dem Bitter harmoniert.

    Rosé Negroni: Diese moderne Variante des Negroni erwendet Rosé-Wein anstelle von rotem Wermut und verleiht dem Cocktail eine fruchtige und blumige Note.

    Der Aperol Spritz ist des Sommers Liebling. Frisch, fruchtig, angenehm süffig aber mit der nötigen Bitterkeit. Gemixt aus Aperol, Prosecco und einem Spritzer Soda oder Mineralwasser, garniert mit einer Orangenscheibe, mit viel Eis im großen Weinglas serviert. Seinen Ursprung findet er in Italien, wo er im 19. Jahrhundert, als die Spirituose Aperol in Padua, Italien, von den Brüdern Luigi und Silvio Barbieri entwickelt wurde entstanden ist.


    Die Ursprünge des Aperol Spritz als Cocktail sind dennoch etwas nebulös, wie bei vielen anderen Cocktail-Klassikern, lässt sich nicht genau sagen, wer´s nun erfunden hat. Einige Quellen behaupten, dass der Aperol Spritz in den 1950er Jahren in Padua entstanden ist, als österreichische Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Norditalien stationiert waren, den italienischen Wein mit Soda verdünnten, um ihn leichter zu trinken. Dabei entstand eine Mischung, die dem heutigen Aperol Spritz ähnelt. Das typische Sommergetränk, das aber dank zahlreicher Rezeptideen (bspw. unser Winter-Spritz) zu jeder Jahreszeit genossen werden kann.

    Eins ist jedoch sicher, Aperol Spritz steht für italienische Lebensart und gelebte Aperitif-Kultur, in leuchtend orange-roter Farbe, die an die Sonne Italiens erinnert. Cheers!

    Der Old Fashioned ist der Klassiker schlechthin und stammt aus den USA. Seinen Ursprung findet er um 1800, als sich die erste Cocktailkultur entwickelte und immer komplexere Mischungen entstanden sind. Zu dieser Zeit war es üblich, Spirituosen mit Zucker, Bitter und Wasser zu mischen, um den puren Spirituosen-Geschmack abzumildern. Als dann immer komplexere Cocktails entstanden, begannen Barkeeper die ursprünglichen Rezepte als „Old Fashioned“ zu bezeichnen, um sich von den immer moderner werdenden Getränke-Kompositionen abzugrenzen.

    Traditionell wird der Old-Fashioned mit Rye-Whiskey oder Bourbon, gemischt mit Zucker, Angostura-Bitter und Wasser hergestellt. Serviert im Whiskeyglas mit Kirsche und Orangenzeste. Old Fashioned, der Liebling von Don Draper und David Bowie.

    Gin Tonic unser liebster Drink, deswegen haben wir ihm bereits einen ganzen Artikel, alkoholfrei versteht sich, in unserem NullAlkohol-Magazin gewidmet. Dort kannst du dich informieren über Herkunft, Mischverhältnis und berühmte Gin-Tonic Trinker.

    Fünf Dinge die du über Gin Tonic wissen solltest:

    1. Ursprünglich als Medizin: Gin wurde im 17. Jahrhundert in den Niederlanden als Medizin verwendet. Die Zugabe von Wacholderbeeren sollte bei der Behandlung von Nieren- und Magenproblemen helfen.
    2. Tropischer Ursprung: Nicht Tonic wurde Gin, sondern die Zugabe von Gin zu Tonic war ursprünglich eine Möglichkeit, den bitteren Geschmack des Chinins zu mildern, das in tropischen Regionen zur Vorbeugung gegen Malaria eingesetzt wurde.
    3. Britische Kolonialgeschichte: Während der britischen Kolonialzeit in Indien wurde Gin Tonic als vorbeugendes Mittel gegen Malaria eingesetzt, da Chinin als Schutz gegen die Krankheit galt.
    4. Naturzutat: Fast der gesamte Wacholder, der für die Gin-Herstellung verwendet wird, ist wild gepflückt und stammt selten aus Kulturen
    5. Gin Tonic Tag: Ja genau, richtig gelesen. Am 9. April ist der National Gin Tonic Day in den USA und der internationale Tag des Gin Tonics ist am 19. Oktober.

    Die Margarita ist ein Cocktail, der zur Gruppe der Sours gehört, aus Tequila, Orangenlikör und frischem Limettensaft besteht und stilecht im Margarita-Glas mit Salzrand serviert wird. Ursprünglich hieß der Drink mal „Tequila-Daisy“. (Margarita bedeutet übersetzt „Gänseblümchen“)

    Auch hier ist unklar, wer ihn erfunden hat. Es gibt verschiedene Theorien zur Entstehungsgeschichte der Margarita, die aber alle nicht eindeutig belegt sind. Eine davon ist die um Bartender Carlos „Danny“ Herrera. Er soll 1930 in Tijunan, Mexico für seine Kundin, dem Revuegirl Marjorie King, ein Cocktail gemixt haben, die behauptete keine harten Spirituosen außer Tequila zu vertragen. Herrera soll dann den Cocktail aus Tequila, Limettensaft und Triple Sec (ein Orangenlikör) gemischt und ihn nach Marjorie, die Margarita hieß, benannt haben.

    Eine andere Theorie besagt, dass der Margarita-Cocktail in den 1940er Jahren in Acapulco, Mexiko, von einem Barkeeper namens Santos Cruz erfunden wurde. Der soll für die Tochter seines Chefs, die Margarita hieß, einen Cocktail erfunden und nach ihr benannt haben.

    Zumindest klingen sie schön, die Geschichten der hübschen jungen Damen, die von ihren Bartendern umsorgt werden. Unabhängig von seiner genauen Entstehung hat sich der Margarita-Cocktail im Laufe der Jahre zu einem der beliebtesten und bekanntesten Cocktails der Welt entwickelt. Er wird oft mit mexikanischer Küche und geselligen Anlässen in Verbindung gebracht und ist für seinen erfrischenden und fruchtigen Geschmack bekannt.

    Und wieder ein weiterer Klassiker: Der Whiskey Sour, hier trifft Whiskey auf Zitronensaft und Zuckersirup, der manchmal mit einem Schuss Eiweiß veredelt wird . Whiskey Sour ist die ideale Mixtur aus feiner Säure und leichter Süße. Eiweiß gibt ihm eine noch vollere Textur und dazu eine stylische Haube. Am Besten verwendet ihr frische Bio-Eier, falls ihr ihn gerne mit Eiweiß genießt. Serviert wir er im Tumbler Glas.

    Er entstand etwas zur gleichen Zeit wie der Old Fashioned und ist sozusagen der saure Buddy. Die ersten Rezepte finden sich im 19. Jahrhundert im Bartender Guide (How to Mix Drinks – 1862) von Bar-Ikone Jerry Thomas.

    Andere Mythen behaupten, dass es eigentlich die Seefahrer waren, die zum ersten Mal Alkohol mit Zitrusfrüchten kombinierten, um die damals unter Seeleuten oft herrschende Krankheit Skorbut zu bekämpfen. Skorbut, früher auch Seefahrerkrankheit genannt ist ein mehrere Monate anhaltender eklatanter Mangel an Vitamin-C, der zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Mundfäulnis führte. Aber nicht nur das Alkohol die Seemänner bei den langen Fahrten bei Laune hielt, so fand man irgendwann heraus, dass das Vitamin-C in Zitrusfrüchten die Krankheit verhindern kann. Um den Geschmack des Whiskey-Zitronengemisch abzumildern und den Verzehr an Bord angenehmer zu machen, gaben die Seeleute Wasser und Zucker hinzu.

    Auch wenn der Ursprung des Whiskey Sour nicht eindeutig belegbar ist, so ist er doch eine wichtige Instanz in jeder Bar-Karte. Eine Home-Bar ohne Whiskey Sour? No Way!

    Mojito, das ist kubanisches Feeling im Glas. Ein frischer Cocktail aus weißem Rum, Limettensaft, frischer Minze, Zucker und Soda gemixt.

    Entstanden ist der Klassiker während der Kolonialzeit Kubas im 16. Jahrhundert, als die Insel von Spanien besiedelt wurde. Man vermutet, dass der Mojito eine Weiterentwicklung des Getränks „El Draque“ ist, das von dem berühmten Piraten und Entdecker Sir Francis Drake und seinen Männern gern
    getrunken wurde.

    Die Geschichte des Mojito reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und ist eng mit der karibischen Insel Kuba verbunden. Der Mojito ist ein erfrischender Cocktail, der aus weißem Rum, frischer Minze, Limettensaft, Zucker und Soda hergestellt wird. El Draque bestand aus Aguardiente (einem Vorläufer des Rums), Limettensaft, Zucker und Minze.

    Im Laufe der Zeit wurde El Draque zu dem Mojito weiterentwickelt, den wir heute kennen. Der Cocktail gewann in den 1920er und 1930er Jahren in den Bars von Havanna an Popularität und wurde zu einem festen Bestandteil der kubanischen Cocktailkultur und hat auch in unseren Bars Einzug erhalten.